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Mehr Wohnungen gibt es nicht ohne Baumaßnahmen.

Berlin braucht mehr Wohnraum, darüber besteht in der Politik mittlerweile Konsens. Mehr Wohnraum wird es aber nicht ohne Baumaßnahmen geben. Die Linkskoalition aus SPD, Linke und Grünen hat jüngst 1821 Wohneinheiten und 22 Gewerbeeinheiten in Altglienicke zurückgekauft, für stolze 250 Millionen Euro. Jetzt hat die städtischen Hand 1821 Wohnungen mehr, ein Investor weniger, aber viele viele Wohnungen gibt es jetzt mehr? Keine einzige Wohnung steht dem Wohnungsmarkt dadurch mehr zur Verfügung. Nehmen wir durchschnittliche Baukosten von 4300 Euro/qm hätte man mit diesem Geld rund 58.000qm Wohnfläche neu bauen können. Gemessen an der durchschnittliche Wohnfläche eines Deutschen hätten wir somit Wohnfläche für 1300 Menschen schaffen können. Diese Rechnung ist sehr großzügig bemessen, zeigt aber die Dimensionen über die wir hier sprechen. Die Bausenatorin Lompscher zeigt immer wieder, dass sie nicht daran interessiert ist, neuen Wohnraum zu schaffen: Bestes Beispiel dafür ist, dass die Anzahl der Baugenehmigungen zurück gehen. Volkswirtschaftlich lässt sich festhalten: Umso knapper das Angebot, umso höher der Preis. Alle Mieter in Berlin spüren, dass die Mietpreise deutlich gestiegen sind. Die Schuld daran liegt mit Nichten nur an gestiegenen Modernisierungskosten, sondern auch an dem angesprochenen verknappten Angebot. Der Leerstandsindex der empirica-regio ist hier sehr aussagekräftig:

Diese Grafik zeigt deutlich, dass bei sinkendem Leerstand die Mieten in gleichem Maße steigen. Bei den Gewerbeeinheiten ist das Bild noch dramatischer. Die Politik des Rot-Rot-Grünen-Senats ist schlecht für Bürger Berlins, schlecht für die Wirtschaft und schadet nachhaltig der Attraktivität der Stadt. Die Bauverhinderungssenatorin Lompscher verfolgt einen ganz speziellen Plan: Ist Berlin unattraktiv, gehen Firmen weg und damit auch deren Mitarbeiter. Der Leerstand erhöht sich und die Preise fallen vermeintlich. Was dann passiert sollte jedem klar sein, die Arbeitslosigkeit wird steigen. Ist es das, was wir für Berlin und die Bürger wollen? Berlin muss attraktiv sein und das nicht nur im deutschlandweiten Vergleich, sondern auch im europäischen und internationalen Kontext. Mehr Wohnungen entstehen nur durch Baumaßnahmen. Die CDU Berlin hat dafür den Masterplan Wohnen verabschiedet und die CDU Prenzlauer Berg Ost hat einen weiterführenden Maßnahmenkatalog verabschiedet. Grundsätzlich geht es immer um einen Fakt: Potenziale nutzen. Grüne Lungen, Parks und andere Naherholungsgebiete müssen erhalten bleiben, niemand möchte eine Betonwüste Berlin. Lückenschlüsse, wo sie möglich sind, müssen genutzt werden. Innenstadtlagen, die schon lange für Baumaßnahmen vorgesehen sind, müssen umgesetzt werden. Und ja, wir müssen über das Tempelhofer Feld erneut reden. Diese versiegelten Flächen sind schön für Inline Skater, aber durch den Volksentscheid ist es nicht gestattet irgendeine Baumaßnahme dort vorzunehmen. Zur Wahrheit gehört auch, dass deshalb nicht ein Bagger dort rollen darf, für nichts. Diese Flächen sind prädestiniert für Wohnungs- und Gewerbebau, wir haben S- und U-Bahnen und Busse in Sichtweite. Wir müssen endlich verstehen, dass Berlin eine pulsierende und wachsende Stadt ist und wir müssen verstehen, dass das begrüßenswert ist. All das schafft neue Arbeitsstellen und bringt Gelder in die Stadt, die wir dringend benötigen. Eidechsen zu schützen und dafür Menschen möglichen Jobs zu berauben, ist eine bodenlose Frechheit, das forderten just die Grünen. Rot-Rot-Grün schadet Berlin auf allen Ebenen und ja, #R2Gwirkt und zwar schlecht.

Berlin wird unter Wert regiert.

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